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Israels Grenzen – Bass: “Nationalität und Religion trennen die Menschen. Wirtschaft und Bildung führen sie zusammen”.10-10363YR

Israels Grenzen und die Sicherheitslage im Nahen Osten – unter diesem Thema stand ein von staatlicher deutscher Seite organisierter Informationsaufenthalt deutscher Journalisten und Meinungsführer in Tel Aviv, Jerusalem und Ramallah. Von der Hochschule Bremen nahm Professor Dr. Hans H. Bass an der Delegation teil. Neben Gesprächen mit Wissenschaftlern und Vertretern der israelischen und palästinensischen Zivilgesellschaft konnten sich die Teilnehmer ein eigenes Bild der Lage auf den Golanhöhen, im palästinensischen Autonomiegebiet, am Gazastreifen und in Ostjerusalem machen. Zu den Gesprächspartnern gehörte auch Dr. Eitan Shamir, Wissenschaftler am Begin Sadat (BESA) Center for Strategic Studies der Bar-Ilan University, einem der führenden Think Tanks der israelischen Regierung (auf dem Foto am 02. Juni 2015 bei seinem Vortrag; rechts im Bild: Professor Bass). Gesprächspartner auf palästinensischer Seite war unter anderem Dr. Kalil Shikaki, Direktor des Palestinian Centre for Policy and Survey Research. Professor Hans-Heinrich Bass fasste seine Eindrücke der Reise in ein Fazit: „Nationalität und Religion trennen die Menschen – Wirtschaft und Bildung führen sie zusammen. Die deutsche Außenpolitik sollte überall dort, wo es möglich ist, gemeinsame Vorhaben von israelischen und arabischen Unternehmern und Wissenschaftlern unterstützen, um den Konflikt zu entschärfen – und sich bei der Unterstützung einer formalen Zweistaatenlösung weiterhin zurückhalten, denn die Vorstellungen beider Seiten darüber sind gegenwärtig noch unüberbrückbar.“



Impulse für die Innovationspolitik in Bremen

HWWI Policy Paper 88

Bremer Wirtschaftswissenschaftler haben Vorschläge erarbeitet, wie das Land aus eigener Kraft mit einer Innovationsoffensive aus dem Dilemma von gleichzeitig zunehmender Staatsverschuldung und zunehmender Armut herausfinden kann. Die vom Hamburger Weltwirtschafts-Institut herausgegeben Studie steht hier zum Download. Auf einer Öffentlichen Veranstaltung im Haus der Wissenschaft am 28. April 2015 erläuterten die Wissenschaftler Professor Karl Wohlmuth (Uni Bremen), Dr. Jan Wedemeier (HWWI) und Professor Hans H. Bass (HS Bremen) die Vorschläge. Auf Seiten der Politik diskutierten: Senator a. D. Jörg Kastendiek (CDU), Senatorin Karoline Linnert (Grüne), Maurice Mäschig (SPD), Lencke Steiner (FDP) und Dr. Christoph Spehr (Die Linke).



Serbiens „Rückkehr nach Europa“ mit Studentenaustausch unterstützen

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Die Republik Serbien ist ein offizieller Kandidat für den Beitritt in die Europäische Union. Seit genau einem Jahr wird nun verhandelt. Aber Serbiens „Rückkehr nach Europa“ kann angesichts der komplizierten politischen Situation noch viele Jahre dauern. Wünschenswert für einen gelingenden Annäherungsprozess ist es daher, außerhalb der offiziellen Verhandlungen bereits Beziehungen zu vertiefen – etwa durch Studierendenaustausch und durch Gespräche auf Wissenschaftlerebene. Professor Dr. Hans-Heinrich Bass von der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Hochschule Bremen hat Anfang Februar 2015 den Deutschen Akademischen Austauschdienst DAAD in Belgrad unterstützt bei der Auswahl geeigneter serbischer Wirtschaftsstudierender für ein Masterstudium an deutschen Universitäten und Hochschulen – gemeinsam mit seinem serbischen Kollegen Professor Dr. Marko Malovic vom Institute of Economic Science in Belgrad. * Foto: Nationalbank Belgrad von LukaP en.wikipedia



Wie Hochschulbildung im Globalen Süden wirkt: eine Einführung aus entwicklungsökonomischer Sicht —
Vortrag von Professor Bass im Gustav-Stresemann-Institut Bonn
SOG Tagung Bonn 2014-12-06

“Ökonomische Wirkungen von Hochschulbildung im Globalen Süden” – zu diesem Thema referierte Professor Hans-Heinrich Bass am 6. Dezember 2014 auf einer Tagung über Hochschulbildung in Krisenregionen. Veranstalter waren der international aktive Verein „Studieren ohne Grenzen“ und das Gustav-Stresemann-Institut in Bonn, Unterstützung kam vom Entwicklungsministerium (BMZ). Die Thesen von Professor Bass: Die Hochschulbildung in Entwicklungsländern könne einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung leisten. Investitionen in Hochschulbildung würden sich nicht nur für den Einzelnen lohnen, sondern auch für die Gesellschaft. Während in Asien und Lateinamerika das Angebot an Hochschulbildung in jüngster Zeit stark ausgeweitet worden sei, hätten afrikanische Länder jedoch noch einen weiten Weg vor sich. Hinzu komme, dass afrikanische Universitäten kaum für die Bedürfnisse des Kontinents und die Erfordernisse des dortigen Arbeitsmarktes ausbilden würden. Nicht noch mehr vom Gleichen dürfe daher hier die Devise sein, sondern die Kombination von Expansion und Reformen.

Die Präsentationsfolien finden sich hier.



Bremer Wissenschaftler besuchen UN-Organisation ADEA in TunisADEA 2014-11-19_10_34_08

 

 

 

 

 

 

 

 

Tunis le 19 novembre 2014. Des représentants de l’université de Bremen et de l’université de Tunis El Manar, sont actuellement à  l’ADEA pour rencontrer le coordonnateur de la Task Force sur les TIC. Cette première rencontre permettra à l’ADEA de mieux connaître l’université de Bremen et ses programmes, et l’intérêt qu’elle a de travailler avec les universités africaines. L’ADEA fait de son côté connaître ses domaines d’intérêt, notamment son travail dans les secteurs des TIC, de l’enseignement supérieur et des sciences, technologie et innovation (STI). La rencontre identifiera  des thèmes et domaines d’intérêt commun. L’université de Tunis El Manar, actuellement visitée par l’université de Brême, est également présent à la réunion. Présents à la rencontre: Prof. Dr. Hans H. Bass, Bremen University of Applied Sciences, Tarek Chehidi, Coordinator, ADEA Task Force on ICT, Prof. Jelel Ezzine, PhD, Université de Tunis El Manar, Prof. Dr. Achim Gutowski, International Business School of Service Management, Hamburg,  stud. rer. pol. Felix Reimann, Bremen University of Applied Sciences, stud. rer. com. Sahbi Rezig, Université de Tunis El Manar, Raky Gassama-Coly, Program Associate, ADEA, PD Dr. Cordula Weisskoeppel, University of Bremen, Prof. em. Dr. Karl Wohlmuth, University of Bremen.



Konsum mit gutem Gewissen —
Fairtrade-Produkte boomen, ernten aber auch Kritik
von Regina Bruckner, in: Der Standard (Wien), 15. September 2014
Gutes Gewissen lässt sich kaufen, und die Konsumenten greifen dankbar zu. Die Rekordsumme von 130 Millionen Euro gaben die Österreicher 2013 für Fairtrade-Produkte aus, rund ein Viertel mehr als im Jahr davor. “Nach Jahren in der Nische ist der faire Handel in der Mitte der Gesellschaft angekommen”, sagt der deutsche Wirtschaftswissenschafter Hans-Heinrich Bass. Österreich liegt bei der Akzeptanz fairer Güter weltweit an fünfter Stelle. Rund ein Drittel der Rosen oder ein Fünftel der Bananen wird im Namen der Fairness verkauft. Traditionscafés und internationale Ketten servieren Fairtrade-Kaffee, faire Schokolade schmeckt in vielen Varianten, und Leintücher aus fair produzierter Baumwolle gibt es auch beim Diskonter. Tatsächlich machen es die Player den Konsumenten leicht, Genuss mit Wohltätigkeit zu verbinden. Ein paar Cent Spende für das große Ganze, wenn man Schokolade isst: “Wenn es diese clevere Verbindung von kleinem Genuss und niedrigschwelliger Menschenfreundlichkeit nicht gäbe, müsste man sie erfinden”, sagt Bass. Den ganzen Artikel lesen.



Fairer Handel boomt

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In Deutschland stieg im vergangenen Jahr (2013)  der Absatz nach Angaben des Dachverbandes Forum Fairer Handel um 21 Prozent auf 784 Millionen Euro. In jüngster Zeit ist der Faire Handel aber auch kritisiert worden. Eine Forschergruppe der Londoner SOAS (School of Oriental and African Studies) argumentiert, dass die bäuerliche Mittelschicht in den von ihr untersuchten Ländern (Uganda und Äthiopien) zwar profitiere – es den landlosen Landarbeitern aber schlechter gehe als in vergleichbaren Großbetrieben. Moderatorin Kristina zur Mühlen befragte dazu Hans-Heinrich Bass in der Tagesschau vom 5. August 2014.



Jahreskongress der Vereinigung der Afrikanisten in Deutschland

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Die Vereinigung der Afrikanisten in Deutschland (VAD e. V.) veranstaltete im Juni 2014 ihren Jahreskongress in Bayreuth – mit Beiträgen aus den Geisteswissenschaften und den Sozialwissenschaften. Teil des Kongresses war auch ein Kulturprogramm (unter anderem mit dem Film Twaaga des burkinischen Regisseurs Cédric Ido). Robert Kappel (Präsident Emeritus des GIGA Hamburg) und Hans H. Bass (HS Bremen) beteiligten sich an der Konferenz mit einem Panel zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas.



Macroeconomic Policy Formation in Africa

Der Band 17 (2014) des African Development Perspectives Yearbook  “Macroeconomic Policy Formation in Africa – Country Cases” ist erschienen.
Themen sind die Wirtschaftspolitik in Sudan, Süd-Sudan und Nigeria. In Band 16 (2012/13), “Macroeconomic Policy Formation in Africa – General Issues”, standen die Auswirkungen der Euro-Krise auf Afrika (mit einem Beitrag von Hans-Heinrich Bass und Hans-Hermann Steinbeck) sowie wirtschaftliche Implikationen des Arabischen Frühlings im Mittelpunkt.

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